Nachbericht Mainz

Defensiv eingestelltes Mainz macht Werder das Leben schwer!

Der richtige Dämpfer zur richtigen Zeit?

Mund abwischen und abhaken! – mit diesen 2 Tipps, um unseren Heimfluch besser zu verdauen – begrüßen wir euch zu unserem Nachbericht zum Mainzspiel!

Wie hat die Deichstube die Erwartungshaltung gegen bekannt kampfstarke Rheinland-Pfälzer noch mehr in die Höhe getrieben: „Platz 2 ist drin“ und damit eher in den Wunschträumen mancher Werderfans gekramt, als sich mit der Realität auseinanderzusetzen: Der Bo-Svensson-Truppe aus der ZDF-Stadt.

Die Mainzelmännchen haben wie gewohnt nicht viel vorm Tor gezeigt – außer einer tollen Effektivität. Denn wer aus wenig Torchancen 2 Tore erzeugt, dem kann eine Ausnutzung bis zu 100 % (Gefühlt nur 2 Torchancen) bescheinigen werden! Außerdem kam bei dem ersten Gegentor eine ungewollte Nächstenliebe mit ins Spiel, so ließ Werders Nummer 5 Amos Pieper seinen Gegenspieler kurzzeitig außer Augen und machte deshalb einen Schritt zu wenig und diesen Moment nutzte Marcus Ingvartsen aus, um das 1:0 in der 36. Spielminute zu erzielen.

Die Heimmannschaft zeigte zwar Leidenschaft und den Willen mit den Werder-Fans den zweiten Saisonheimsieg zu feiern, aber zu einem Torerfolg fehlte das Glück, aber sicherlich auch in dieser und jener Spielsituation die Genauigkeit der gespielten Pässe. In der Folgezeit verstärkte der FSV die Konzentration auf die Abwehrarbeit. Während sich Werder immer weiter offensiv ausrichtete, verlegte sich die Gäste auf Konter Gegenstöße einer der Gegenangriffe führte in der 66. Minute zum 0:2 durch Lee.

Werdertrainer Ole Werner regierte auf das 2. Gegentor mit einem Dreierwechsel. Es kamen Lee Buchanan, Jens Stage, Oliver Burke, um das Spielergebnis noch zu drehen.

Aber leider konnten wir wie in dieser Saison schon des öfteren gegen eine defensiv Kompakte Mannschaften keine spielerischen Mittel finden, um Tore zu erzielen.

Wir wünschen der Truppe in der 2. Runde des DFB-Pokals in Paderborn viel Glück – aber wie jeder weiß, im Pokal herrschen „eigene Gesetze.“

LGW

Tuddi und Flo

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