Gesamtfazit

Gesamtfazit zur Werdersaison 2021/2022

SVW: Der Weg zu Erstklassigen Fußball!

„Tschüss Zweite – eigentlich waren wir nur wegen dem Nordderby hier“ – so spiegelt Werder selbstironisch auf Werbeanzeigen in Bremen die Gefühlswelt vieler Werderaner/innen seit Mai 2021 wieder.

Auch die hierzu passende 6-teilige TV-Dokumentation von DAZN wäre bei einem Nicht-Abstieg in dieser Form nicht produziert worden.

Die Jahreszahl 1980 wird in diesem Bericht des Öfteren mit dem Jahr 2021 in Verbindung gebracht werden.

Denn am 31.05.1980 stieg Werder erstmalig in die 2. Bundesliga, die damals noch 2. Bundesliga Nord hieß, ab. 2021 wiederholte sich dieses „Ereignis“, nachdem Werder aus den Spieltagen 24-34 keinen Sieg verzeichnen konnte, erneut.

Ähnlich wie anno 1980 gelang auch im Jahre 2021 am 1. Spieltag „nur“ ein 1-1 mit dem Unterschied, dass wir beim ersten Mal auswärts in Oberhausen gepunktet haben, hatte der SVW in der 2. Ligasaison 2021/22 das Glück, dass sie dieses Mal zu Hause starten konnten (Nordderby gegen Hannover 96).

Dieses eine Gegentor schoss ein gewisser Marvin Ducksch welcher 3 Tage später zum Sportverein an diese Weser wechseln sollte und mit 21 Toren maßgeblich einen großen Anteil am Aufstieg des SV Werders hatte.

Mit einer guten Abwehr steigt man auf: Unter Kuno Klötzer gelang es der Werder Defensive in den ersten 14 Spieltagen nur 12 Gegentreffer zuzulassen im Vergleich hierzu zeigte die Werder Abwehr fast 40 Jahre später „anfängliche“ Schwierigkeiten mit 18 Gegentoren im selben Zeitraum.

Logisch, dass sich der Topfavorit der „besten 2. Liga aller Zeiten“ wie der TV-Sender Sky den sportlichen Klassifizierungskampf der 18 Clubs nannte, mit den Worten eigener Anspruch und Trainerentlassung beschäftigten musste, aber es kam anders als die Beobachter der Werderszene dachten:

Denn Markus Anfang hat seiner Werdertrainerkarriere selbst einen Schlusspunkt gesetzt – ihm wurde ein Impfnachweis zum Verhängnis, sodass das Werder den Übungsleiter auf eigenen Wunsch hin nach dem 15. Spieltag freigestellt hat.

Danach betreuten zwei Interimstrainer (Daniel Zenkovic und Ex Werderprofi Christian Brand) die nächsten beiden Spieltage leider ohne dreifachen Punkt Erfolg.

Anschließen holte sich Werder in der 2. Liga einen neuen Cheftrainer, dieser Tatsache hatte im Dezember 2021 beim Bundesligaabsteiger und Topaufstiegsfavoriten eine große Bedeutung, wie es auch schon im April 1981 der Fall war:

Ähnlich wie 2021 der Vorname des erfahrenen 2. Ligatrainers Ole Werner mit einem O beginnt, beginnt auch der Name des im April 1981 verpflichteten Trainers mit diesem Buchstaben: Otto Rehhagel.

Ole Werner begann seinen Werdertrainerjob am 16. Spieltag. Es dauerte ganze 10 Spieltage, bis er und sein Werderteam sich zum ersten Mal geschlagen geben musste. Insgesamt holte der gebürtige Preetzer in 18 Spielen: 12 Siege, 4 Unentschieden und nur 2 Niederlagen. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art trug er zu weiteren 40 Punkten bei, die Werder zurück ins Aufstiegsrennen brachten.

Im Gegenzug begann König Otto seine 2. Amtszeit als Werdertrainer am 33. Spieltag und hatte samt Nachholspiel insgesamt 10 Spiele Zeit (es wurde 1981 mit 20 Teams gespielt). „König Otto“ gelangen: 7 Siege, 2 Unentschieden und 1 Niederlage, umgerechnet wären dieses 23 Punkte.

Das Gesamtergebnis dieser Saison prägten die hässlichen Vögel, welche aus Marvin Ducksch (21 Tor, Platz 3 der Gesamtwertung in der Torschützenlist) und Niklas Füllkrug (19 Tore, Platz 4 der Gesamtwertung).

Fazit:

Es lööp!

Mit diesem Gesamtfazit beenden wir unsere Reihe der Rückblicke und Bewertungen der zurückliegenden 2. Ligasaison!

LGW

Tuddi und Flo

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