Nachbericht Aue

33x gespielt – 33x ist nichts passiert

Über die Kraft des Aufstieges!

Fußball ist eine reine Kopfsache – und das schreiben wir nicht nur, weil wir mit Niklas einen Kopfball-Experten in der Mannschaft haben, sondern viel mehr, um das „Kopfkino“ in den Köpfen aller Werderaner (sowohl bei Fans, Spieler und Funktionären) anzuwerfen!

Plant man nun eine Aufstiegsfeier, obwohl Werder Trainer Ole Werner und das völlig zurecht – auf die theoretische Chance hingewiesen hat, dass Werder auch nach dem 3-0 Erfolg in Aue noch überhaupt nichts auf dem Habenkonto in dieser verrückten Zweitligasaison zu verbuchen hat. – Vor unserem Spiel gegen Regensburg steht nur eines fest: Werder hat sowohl die Chance, eine Zweitligameisterschale zu erhalten, als auch als klarer Verlierer, (4. Platz in der Abschlusstabelle), die Saison zu beenden.

Klar stand mit Erzgebirge Aue eine letzte reguläre Saisonfahrt ins schöne Sachsen an. Nach gut 2 Spielminuten fiel auch schon ein Tor, da die Auer dabei aber im Abseits standen, fand dieses vermeintliche Führungstor keine Anerkennung. Aber bei allem Gerede im Vorfeld der Partie war es ein Zeichen, dass Werder zwangsläufig das schon erwähnte Kopfkino eben nicht aus den Denk-Apparaten der Elf der Grünweißen bekommen hat. Als sich der feststehende Absteiger Erzgebirge Aue nur auf die Defensive konzentrierte, konnte man sehen, dass sich Werder schwertat spielerische Lösungen zu finden.

Die 3 Tore von Marco Friedl, Lücke und Niklas Schmidt erzielt, zeigten aber, dass Werder die Mannschaft der 2. Liga war, die mit 26 Punkten die meisten Punkte nach Spielrückständen erzielen konnte.

Was dieser wichtige Sieg wirklich wert ist, wird sich zwar erst am Sonntag zeigen, aber schon vorher gibt es wieder Diskussion über die Ausrichtung der Werderaner am Wochenende gegen Regensburg.

Einigen reicht ein Unentschieden, aber kann Werder auf nur Unentschieden spielen, oder braucht Werder die Aufgabe eines Torfestes (den mit 7-0 hätte man Schalke ungeachtet deren Spiels in Nürnberg) in der Tordifferenz eingeholt? Oder mit einem 3-0 hätte man Darmstadt 98 in der Tordifferenz (Gastgeber gegen Paderborn) sogar überholt.

Fazit:

Wir Werderaner haben den Aufstieg fest im Visier. Was jedoch passieren kann, wenn man mit einem Anspruch in einem Spiel geht, wie z. B. „ein Punkt reicht“, zeigt das Negativbeispiel nämlich das Kielrückspiel: 2-3 nach 2-0 Führung.

Genauso gut kennen wir auch ein Positivbeispiel wie z. B. der 1-4 Auswärtserfolg in Gelsenkirchen (übrigens als einzige Mannschaft in dieser Runde).

LGW

Flo und Tuddi

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